Endoskopische Kastration

Ein ausführliches Informationsgespräch ist wichtig.

Das Thema Kastration wird in der Öffentlichkeit teilweise kontrovers diskutiert. Einig sind sich viele Hundebesitzer jedoch über die Methode der Kastration: wenn kastriert wird, dann bitte so schonend wie möglich!

Mit der endoskopischen Kastration bieten wir Ihnen eine sanfte Alternative zur gängigen Operation.

Um all Ihre Fragen zu dieser Kastrationsmethode beantworten zu können, bitten wir Sie zu einem ausführlichen Beratungsgespräch in unsere Sprechstunde. In Abhängigkeit von Größe und Alter Ihrer Hündin kann die Methode mehr oder weniger empfehlenswert sein.

Wie läuft die endoskopische Kastration ab?

Üblicherweise wird bei der Kastration die Bauchhöhle der Hündin mit einem einige Zentimeter langen Schnitt eröffnet, um die Eierstöcke manuell zu entfernen. Die Bauchwunde kann dabei eine Ursache postoperativer Komplikationen darstellen.

Dank unserer modernen Ausstattung ist die minimalinvasive Technik mit einem Endoskop möglich. So vermeiden wir grössere Wunden.

Weitere Vorteile der endoskopischen Kastration:

- kein im Körper verbleibendes Fremdmaterial

- geringere Narkosebelastung

- verbesserte Heilung

- kaum postoperative Schmerzen

Die Operation

Der Zugang zur Bauchhöhle erfolgt über zwei oder drei nur fünf Millimeter große Öffnungen. Die notwendigen Instrumente und das hochauflösende Endoskop fungieren dabei als die Fingerspitzen des Chirurgen. Seine kleinsten Bewegungen werden auf einem Monitor verfolgt.

Das Verschließen der Gefäße erfolgt nicht mehr durch umständliches Abbinden mit im Bauchraum verbleibenden Fäden, sondern mit computergesteuerter Hochfrequenzenergie. Die Gefäße werden unter Sichtkontrolle verschweißt.

 

 

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